







Seit wann gibt es Katzen in Sibirien? Man nimmt an, seit etwa tausend Jahren. Und wie kamen sie dorthin? Hier gibt es nun mehrere Theorien.
Einige sagen, die sibirische Katze sei das Resultat verschiedener Kreuzungen zwischen dorthin gelangten Hauskatzen und der einheimischen Wildkatze, die ja sehr menschenscheu ist.







Die Moslems überwanden den Kaukasus und gelangten nach Kasachstan, Nachbarin von Sibirien.
Von dort aus verbreitete sie sich als Hauskatze über den Norden des asiatischen Kontinents und begann ihre Entwicklung als eigenständige Rasse in einer der kältesten Regionen unseres Planeten.



Möglicherweise liegt es an der räumlichen Entfernung, oder an der uns wenig bekannten Geschichte ihrer Heimat Russland. Ein anderer Grund könnte aber auch die grosse Beliebtheit und ausgezeichnete Marketing-strategie anderer Rassen sein …...
Wie dem auch sei, auf dieser HP wurde viel Zeit und Begeisterung darauf verwendet, diese Lücke zu füllen.
Sie werden eine der schönsten Katzen der Welt entdecken…… und viel darüber erfahren, wie sie auf ihrem langen Weg, spät, aber doch endlich bis zu uns gelangte.
Viele schreiben ihr einen wilden und unabhängigen Charakter zu. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies die erste genetische Basis dieser Rasse ist.
Wer jedoch Tag für Tag mit sibirischen Katzen zusammenlebt, spürt, dass dies nicht die ganze Wahrheit sein kann. Der Sibirier ist sanftmütig, gesprächig, verspielt, und vor allem treu, wie die beste unserer Hauskatzen. Unsere Hauskatzen stammen aber von der menschenfreundlichen ägyptischen Katze ab….
Ist es möglich, dass die ägyptische Katze vom Nil bis ins entfernteste Nord-Ostasien gelangen konnte? Im Mittelalter waren die Katzen in Europa gefürchtet. Man mied und verfolgte sie und brachte sie mit den Kräften des Teufels in Verbindung.
In den Gebieten rund um das östliche Mittelmeer herum, die ab dem achten Jahrhundert n. Ch. von den Anhängern Mohammeds erobert wurden, war das Gegenteil der Fall. Die Moslems schätzten und respektierten die Katzen.
Sie wussten, dass diese Hausgenossen die Mäuse und Ratten, und mit den Nagern die Pest fernhielten. Zweifelsohne haben die Moslems ab dem achten Jahrhundert durch ihre militärischen und handeltreibenden Aktivitäten entscheidend zur Verbreitung der ägyptischen Katze beigetragen.
Von den türkischen und persischen Rassen sagt man, sie gehörten zu den ältesten der Welt. In Kleinasien sind die Sommer sehr heiss, aber die Winter klirrend kalt. Den klimatischen Veränderungen passten sich die ursprünglich kurzhaarige Katze dank ihrer widerstandsfähigen Natur an, und natürlich auch, indem sie das attraktive Langhaar und Halblanghaar annahm.